High Risk
Die IP-Adresse 101.36.107.103 ist eine Hochrisiko-Adresse aus Hongkong, die mit anhaltenden SSH Brute-Force-Angriffen in Verbindung gebracht wird, mit 890 Missbrauchsmeldungen, die über automatisierte Honeypot-Sensoren über einen Zeitraum von etwa vier Monaten erfasst wurden, was auf persistente automatisierte Scanning- und Credential-Guessing-Aktivitäten hindeutet, die auf exponierte SSH-Dienste abzielen.
Die Adresse operiert innerhalb von AS62610 unter dem Netzwerkbetreiber ZEN-DPS und projiziert hochvolumigen feindlichen Traffic von einer Hongkonger Infrastruktur. Mit einem Threat Level von 8 von 10 und einem Confidence Score von 82 Prozent wurde diese IP erstmals im November 2025 gemeldet und blieb bis Februar 2026 aktiv, mit durchschnittlich etwa 7 Meldungen pro Tag über den Viermonatszeitraum. Automatisierte Honeypot-Sensoren erfassten 20 spezifische Bedrohungsinstanzen, die dieser Adresse zuzuschreiben sind, wobei alle gemeldeten Kategorien unter SSH-bezogene Aktivität fallen. Der Activity Frequency Score von 8 von 10 unterstreicht ferner die konsistente und aggressive Natur des von dieser Quelle beobachteten Scanning-Verhaltens.
SSH Brute-Force-Angriffe stellen einen der häufigsten Wege für unbefugten Serverzugriff in internetzugewandten Umgebungen dar. Angreifer setzen automatisierte Tools ein, um systematisch durch Credential-Paare zu iterieren, wobei sie schwache oder Standard-Passwörter ausnutzen, um Shell-Zugriff zu erlangen. Die mit dieser Adresse verbundenen fail2ban-Verletzungsprotokolle bestätigen wiederholte sshd-Authentifizierungsfehler, wobei das Muster einer klassischen anhaltenden Brute-Force-Kampagne entspricht. Eine erfolgreiche Kompromittierung eines SSH-Dienstes gewährt Angreifern persistenten Fernzugriff, potenzielle Datenexfiltration und einen zuverlässigen Pivot-Punkt für laterale Bewegung innerhalb eines Zielnetzwerks.
Site-Betreiber sollten umgehende defensive Maßnahmen gegen eingehende Verbindungen von dieser Adresse ergreifen, einschließlich der Implementierung permanenter Blockregeln auf Firewall- oder Netzwerkebene. Authentifizierungs-Hardening ist kritisch: setzen Sie ausschließlich key-basierte SSH-Authentifizierung ein, deaktivieren Sie Passwort-basiertes Login vollständig und stellen Sie sicher, dass Root-Login untersagt ist. Die Anpassung des Standard-SSH-Ports reduziert die Häufigkeit automatischer Zielauswahl. Die Implementierung von fail2ban mit entsprechend abgestimmten Ban-Schwellenwerten bietet eine zusätzliche reaktive Schicht, die automatisierte Scan-Versuche automatisch abschwächt. Regelmäßige Prüfung von Authentifizierungsprotokollen und Monitoring auf ungewöhnliche Verbindungsstile von bekannten feindlichen Quellen werden die Exposition gegenüber dieser Bedrohungskategorie weiter reduzieren.